Montag, 12. Februar 2018

Umbau Park and Ride in Ohlstedt - Bürgerverein fordert öffentliche Anhörung vor Ort

Die P+R-Gesellschaft hat für den Parkplatz am Ohlstedter Bahnhof vier alternative Planungen erarbeiten lassen, die prinzipiell alle möglich wären. Die Alternativen reichen von einer Erhöhung der Stellplatzanzahl von fünf bei ebenerdiger Erneuerung der Fahrbahndecke im annähernd heutigen Ausmaß bis zu 63 Plätzen bei einer Parkpalette auf zwei Ebenen. Auf jeden Fall würden nach dem Ausbau Park-Gebühren erhoben werden.

Die sog. „Vorzugsvariante“ sieht vor, den Asphalt, die Beleuchtung und die Entwässerung zu erneuern, die Altglas- und Papiercontainer zu entfernen und zusätzlich noch fünf Parkplätze in die Böschung des begleitenden Grabens zu setzen. Die Kosten für die Maßnahme betrügen schätzungsweise 0,65 Mio. €. Das hieße für Ohlstedt, dass die Container irgendwo anders untergebracht werden müssen und wir für ca. fünf Plätze mehr auch noch Gebühren zahlen müssten. Der Bürgerverein sieht diese Entwicklung sehr kritisch, da heute die angrenzenden Wohnstraßen im weiten Umfeld des U-Bahnhofes bereits zugeparkt sind. Die Anwohner finden kaum noch Parkplatz und die Fußwege der Pendler vom Auto zum Bahnhof werden immer länger.

Die anderen Varianten mit zwei Parkebenen würden zwar den Eingriff in die Landschaft vergrößern und wären in der Herstellung teurer, würden aber erheblich mehr Parkraum schaffen.

Daher hält es der Bürgerverein für unerlässlich, all diese Varianten der breiten Öffentlichkeit vorzustellen und zu diskutieren, um ein Meinungsbild vor Ort herzustellen. Der Bürgerverein hat diesbezüglich eine Eingabe bei den bezirklichen Gremien eingereicht, mit der Bitte, eine öffentliche Veranstaltung in Ohlstedt durchzuführen und zwar bevor irgendwelche politische Entscheidungen gefällt werden.


Hans-Detlef Schulze